Schmuckgalerie am Liebfrauenkloster 2008 Frankfurt am Main
Seit dem späten Mittelalter haben sich am Hauptschiff der Liebfrauenkirche kleinere Läden angesiedelt. Einer davon wurde nun von uns gemeinsam mit Architekt Schönau zur Galerie Gesamtmetall umgebaut. Dabei galt es, die CI einer mittlerweile etablierten Schmuckgalerie zu verarbeiten und weiterzuentwickeln. Zwei komplementäre Elemente bestimmen den Innenraum: Zum einen eine gebogene dunkle Wand, in deren dunkle, pflanzlich ornamentale Oberfläche eine Vielzahl von beleuchteten Vitrinen eingelassen sind, zum anderen ein raumgreifender Würfel, der sämtliche technischen Funktionen des Verkaufs bis hin zum Arbeitsplatz eines
Goldschmiedes aufnimmt. Durch den Verzicht auf ein Vor und Hinter dem Ladentisch löst Gesamtmetall klassische Ladenkonventionen auf, ohne in die edle Leere einer Kunstgalerie abzugleiten.







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